Gießener 50er



Aktuell:
(Stand: 13.09.2017)


unsere Termine im September 2017

Termin folgt    Gartenarbeitseinsatz nach Bedarf
So, 17. 10:30 Wäldchesfest auf dem Schiffenberg
Di, 19. 19:00Vorstandssitzung
Sa, 23. 11:00 Oktoberfest im "Lahnpark"


unsere Termine im Oktober 2017

Termin folgt    Keltereibesichtigung Müller
So, 01. 11:00 Herbstwanderung mit Werner
Di, 10. 19:30 Stammtisch im TSG-Heim (Sportheim), Wieseck
Do, 19.- Sa, 21.14:00Garten-Arbeitseinsatz mit Festzeltabbau (je nach Witterung)
Sa, 21. 17:00 Schlachtessen bei Olli in Rödgen
Termin folgt    8. Nörgi-Weinverkostung mit Max


Besichtigigung der Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn sowie die Burg Greifenstein am 31.08.2017














Die Fünfzigervereinigung Nörgis sind bei ihrer kürzlichen Halbtagestour ganz in die hessische Glockenwelt eingetaucht. Bei der Besichtigung der Glocken- und Kunstgießerei Rincker in Sinn konnten die Teilnehmer schon im Hof der Firma einige Rohguß-Glocken, Glocken mit Einschüssen aus dem letzten Weltkrieg sowie einen übrig gelassenen Fuß eines ehemaligen Lenin-Denkmals aus Ljepaja (früher Deutsch-Liebau) in Lettland, das ansonsten eingeschmolzen wurde, bewundern. Unter der sachkundigen und lebendigen Führung von Hanns Martin Rincker, einer der Firmeninhaber der Gebrüder Rincker, konnten die Nörgi's alles Wissenswerte über den Glocken- und Kunstguß in Sinn erfahren. Die Firma Rincker besteht seit 1590 und ist in Europa die älteste Glocken- und Kunstgießerei in Familienbesitz, und das seit mindestens 14 Generationen. Seit 1817 ist die Gießerei in Sinn ansässig, vor allem, wie Hanns Martin Rincker ausdrücklich erwähnte, wegen des guten Lehms in der Umgebung. Aus den sehr interessanten Ausführungen bleibt insbesondere in Erinnerung, dass die Glocke als „gegossenes Musikinstrument die Königin der Musik“ ist (Rincker). In Deutschland gibt es nur noch 4 Glockengießereien. Der Ursprung der Glocken reicht 4000 Jahre nach China zurück; die Kunst des Glockengießens hat sich aus dem seinerzeit sehr modernen China dann in das heutige Europa verbreitet, irgendwie ins „keltische“ (heutige Irland) und von dort aus ins „germanische“ (u.a. durch Bonifatius). Ganz dem Thema angepasst, wurde danach von den Nörgi's die Burg Greifenstein mit Barockkirche und Kasematten sowie mit seiner Glockenwelt besichtigt. Die Burg Greifenstein wurde 1226 errichtet, 1298 zerstört und 1381 wieder aufgebaut. Zwischen 1693 bis zur Übergabe an den Greifenstein-Verein e.V. im Jahre 1969 ist die Burg fast 300 Jahre unbewohnt geblieben und zerfallen. Nach Restaurierung erfolgte 2012 die Eröffnung der Glockenwelt im Bollwerk „Die Glocke“. Mit über 100 Glocken ist hier die bedeutendste Glockensammlung Deutschlands untergebracht, die älteste Glocke aus dem 11. Jahrhundert. Für die Besucher illuminiert ein „Klangwellenbild“ die Kuppel per Glockenschlag. Heute steht die Burg Greifenstein wieder stolz als restaurierte Burgruine mit markanten Doppeltürmen als landschaftsbeherrschende Höhenburg da und ist mit ihrer einmaligen Silhouette und ungewöhnlich weitgreifenden Ausdehnung das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region.

Dieter Drommershausen




Schnitzelfest im "Lahnpark" am 12.08.2017








Am 12. August hatten wir trotz der bescheidenen Wetterlage der Tage zuvor ein schönes Schnitzelfest im Garten. Mit dem neuen Zelt haben uns die kleinen Regenschauer absolut nichts ausgemacht. Die Stimmung und die Teilnehmerzahl war sehr gut und es hat - wie die Bilder zeigen - wieder viel Spaß gemacht.




Sommerfest im "Lahnpark" am 01. Juli 2017








Am 1.Juli hatten wir unser Sommerfest mit den Dollys im Garten. Bei leider nicht sehr typischem Sommerwetter haben sich aber doch wieder viele im Garten eingefunden, um im neuen Zelt und auf aufgehübschten Sitzgelegenheiten einen schönen Nachmittag zu verbringen.




Der Fünfziger-Jahrgang 1949/99 besichtigt die TREA der SWG











Zahlreiche Mitglieder des Fünfziger-Jahrgangs 1949/99 „Die Nörgi's“ haben dieser Tage im Rahmen der von der Stadtwerke Gießen auch für Fünfziger-Vereinigungen angeboteten „Öko-Touren“ die TREA der SWG besichtigt. Die Abkürzung TREA steht für Thermische Reststoffbehandlungs- und Energieverwertungsanlage und ist ein Heizwerk, in dem als Energieträger aufbereitete Ersatzbrennstoffe aus Abfällen eingesetzt werden, um Wärme zu erzeugen. Diese Art der Wärmegewinnung dient der SWG dazu, sich für die Wärmeversorgung unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen. Im Rahmen einer informativen Power-Point-Einführung im Gebäude der Stadtwerke wurde den Nörgi's zunächst das erneuerbare Energiekonzept der SWG vorgestellt und erläutert, um danach die TREA 1 ausführlich zu begehen. Diese ist keine Müllverbrennungsanlage im eigentlichen Sinn, sondern ein Heizwerk zur Erzeugung von Wärme und Kälte. Die erzeugte Wärme wird in das Fernwärmenetz der SWG direkt eingespeist. Das Gebäude TREA 1 wurde im im März 2009 auf dem ehemaligen Gelände der Firma Gail in Betrieb genommen; TREA 2 befindet sich im Bau und ist mit Probeläufen schon im Teilbetrieb. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Heizkraftwerk Leihgesterner Weg, von dem alle Netze der SWG rund um die Uhr gesteuert und überwacht werden. Diese intensive Vorführung führte den interessierten Mitgliedern der Nörgi's vor Augen, dass der schrittweise Ausstieg aus der Atomindustrie unmittelbar mit dem Ausbau erneuerbarer Energie einhergeht.

Dieter Drommershausen




Neujahrsbrunch im Hotel Steinsgarten am 08. Januar 2017
















Spende des Jahrgangs 1949/99 „Die Nörgi’s“ in der Kinderklinik


Auch im Jahre 2016 ermöglichen es die zahlreichen Spenden der Mitglieder der „Nörgi´s“ bei den monatlichen Stammtischen, eine finanzielle Zuwendung einem gemeinnützigen Gießener Verein zukommen zu lassen. Diesmal wurde der gesammelte Spendenbetrag in Höhe von 500,00 € dem Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e.V. übergeben, einer 1982 gegründeten Selbsthilfeorganisation betroffener Eltern zur Unterstützung und Linderung der Not der an diesen Krankheiten erkrankten Kinder und deren Eltern. Solch schwere Erkrankungen sind für Patienten und Eltern immer eine große Belastung. Die gesamte Familie, die Eltern und die Geschwister brauchen neben Verständnis und Zuwendung auch praktische Hilfen, denen sich dieser Elternverein intensiv und mit großer Fürsorge annimmt. Der 1. Vorsitzende der 49/99, Karl-Heinz Geisel, freute sich, zusammen mit Werner Gerardy, Ottwin Dormehl und Dieter Drommershausen von den Nörgis's die Spende an die stellvertretende Vorsitzende des Elternvereins, Frau Gaby Becker, zu übergeben.

Dieter Drommershausen


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